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Mittwoch, 19.04.2017

Mit FotoOto bekommen Bilder einen Soundtrack

Publicis Pixelpark entwickelt eine Foto-App für Menschen mit Sehbehinderung – und für alle, die ein Bild nicht nur sehen möchten

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Das digitale soziale Leben wird immer mehr von Bildern dominiert. Egal ob Facebook, Instagram oder Snapchat, man findet immer weniger Text, stattdessen mehr und mehr Fotos und Videos. Menschen mit Sehbehinderung werden so von diesen Kanälen weitestgehend ausgeschlossen. Dass Inklusion auch in Social Media funktionieren kann, zeigt Publicis Pixelpark mit FotoOto, einer Smartphone-App, die auf einzigartige Weise Fotos direkt beim Machen mit vielen Zusatzinformationen ausstattet. Diese besonderen Bilder ermöglichen Blinden und Sehbehinderten endlich, aktiv in sozialen Netzwerken mitzumachen. Weltweit können damit erstmalig etwa 325 Millionen Menschen – in Deutschland etwa 1,2 Millionen – ihre besonderen Emotionen, Momente und Erinnerungen festhalten und mit anderen teilen.

Und so funktioniert es: Mit einem simplen Interface Design kann die Kamera leichter bedient werden. Eine integrierte Bilderkennung liest vor, was sich auf dem Bild befindet. Anschließend wandelt FotoOto die aufgenommenen Bilder in einzelne Töne und damit in Klangbilder um. Mit einem Klick können Audiokommentare oder der Umgebungssound zum Foto hinzugefügt werden. 

Um eine besonders nutzerfreundliche Anwendung zu schaffen, war eine enge Zusammenarbeit von Entwicklern und zukünftigen Nutzern unabdingbar. Publicis Pixelpark hat in Gesprächen und Workshops mit Blinden und Sehbehinderten herausgefunden, welche Anwendungen und Funktionen den Umgang mit sozialen Netzwerken für Betroffene vereinfachen würden. In Kooperation mit dem Tonstudio Not A Machine und den Klang-Experten von Futura Epsis 1 und Cargo Records wurde über anderthalb Jahre an FotoOto gearbeitet. Die App sollte erstmals Bilder und Töne miteinander vereinen und damit sowohl für Sehende als auch für Blinde und Sehbehinderte eine Bereicherung sein. Das sagt auch der Name: „Foto“ für das Bild und „Oto“ – entlehnt aus dem Japanischen – für den Ton.

„Bisher werden die meisten Bilder und Videos im Social Web vorwiegend ohne Ton oder tonale Verständigungshilfe gepostet oder geteilt. Dadurch verpassen Blinde und Sehbehinderte einfach Vieles aus dem Leben von Freunden und Familie. Mit FotoOto wollten wir ein neues Tool schaffen, das einfach zu bedienen ist, Spaß macht und zum besseren Verständnis beiderseits beiträgt“, kommentiert Timm Weber, Chief Creative Officer von Publicis Pixelpark. „In Wahrheit ist es aber keine Foto-App für Blinde. Es ist eine Foto-App für alle.“ 

FotoOto ist ab sofort kostenlos im App Store verfügbar. Nutzer können zwischen deutscher und englischer Sprache wählen. Alle weiteren Infos zur App und ihren Funktionen gibt es unter www.fotooto.de.

Zur Entwicklung und den Features von FotoOto spricht das Team auch am 10. Mai 2017 bei der re:publica in Berlin.

Bildmaterial

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Kontakt
Viviane Kruggel, PR Manager, Publicis Pixelpark, Tel. +49 40 38107 126, presse@publicispixelpark.de 

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Facebook – 12.12.2017

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